Immobilienmarkt

Das Angebot an Wohnimmobilien wird deutlich steigen:

  • Mit dem Wegzug der US-Armee wurden in Heidelberg ca. 200 Hektar, die doppelte Größe der Heidelberger Altstadt, und in der Metropolregion Rhein-Neckar insgesamt ca. 770 Hektar frei. Davon wurden ca. 560 Hektar für Wohn-, Verwaltungs- und Depotzwecke genutzt. Ein Teil dieser Flächen wird dem Wohnungsmarkt zugeführt.
  • Der enorme Flächenzuwachs wird insbesondere die Stadt Heidelberg in die Lage versetzen, für viele Jahre ausreichend über attraktive Wohnbaugrundstücke zu verfügen, die von der Preisstruktur eher im unteren und mittleren Segment angesiedelt werden und ideal auch für junge Familen sind.
  • In den nächsten 5 Jahren werden auf dem Gebiet der „Mark-Twain-Village/Campbell Barracks“ rund 320 Mio. Euro in den Neubau und die Sanierung von ca. 1.300 Wohnungen investiert.
  • Im Süden des Heidelberger Stadtteils Rohrbach wird das ehemalige US Hospital mit einer Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Kultur- und Bildungseinrichtungen entwickelt. Bestandtteile des Projekts sind u.a. 600 Wohnung und ein 7.700 m2 großer Park.
  • Für das im Stadtteil Kirchheim gelgene Patrick-Henry-Village mit zur Zeit rund 1.500 Wohneinheiten, Schulen, ein Supermarkt, Sportanlagen und einem Kino wurde im März 2017 eine Entwicklungsvision vorgestellt, die Grundlage für den weiteren Entwicklungsprozess ist. Auch hier sind zahlreiche weitere Wohneinheiten zu erwarten.
  • In Heidelberg und den Umlandgemeinden einschließlich Gaiberg wurden zusätzlich zahlreiche Wohnungen und Häuser frei, die bisher an Angehörige der US-Armee und der  NATO vermietet wurden.
  • Heidelberg  bietet heute u.a. mit der neuen „Bahnstadt“ für ca. 5.000 Menschen einen begehrten Wohnraum mit exzellenter Verkehrsanbindung, Versorgungseinrichtungen etc. an.
  • Dem Trend “weg vom Land – hin zur Stadt” wird sich auch Gaiberg nicht entziehen können. Gewinner ist u.a. Heidelberg, Verlierer u.a der Rhein-Neckar-Kreis. Die RNZ berichtet ausführlich über diese Entwicklung: “Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt – Städte wie Heidelberg und Mannheim stehen glänzend da”.
    Auf Platz 2 in der Auflistung der Verlierer ist der Rhein-Neckar-Kreis mit minus 746 Einwohnern aufgeführt.
    Heidelberg kann zukünftig erfolgreich auf diesen Trend reagieren und entsprechende Bauplätze, Wohnungen und Häuser, auch für junge Familien, im Stadtgebiet  zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten.

Gaiberg plant in der aktuellen Flächennutzungsplanung mit einem Rückgang von 111 Einwohnern bis zum Jahr 2025. Dennoch soll das Angebot von Wohnimmobilien durch ein neues Wohnbaugebgiet ausgeweitet werden. Dabei ist auch für Gaiberg feststellbar, dass man sich dem Trend hin zur Stadt nicht entziehen kann und dass ein zusätzliches Angebeot an Wohnraum nicht automatisch höhere Nachfrage und damit steigende Einwohnerzahlen bewirkt:

Angesichts dieser Perspektiven und dem stark zunehmendem Wohnungsangebot im Raum Heidelberg erscheint ein weiteres Wohnbaugebiet “Wüstes Stück/Oberer Kittel” als eine zukünftige Fehlinvestition.

 

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